
| |
Bildungsreform
Erfolgreiche
Bildungspolitik ist Voraussetzung für Chancengerechtigkeit und Wohlstand.
|
Institution |
mehr Wettbewerb &
größere
Handlungsspielräume |
Fordern & Fördern |
|
S
c
h
u
l
e |
 |
Bundeseinheitliche Zentralprüfungen,
z.B: Zentralabitur |
 |
Selbständige Auswahl
der Lehrkräfte |
 |
keine Verbeamtung
|
 |
Leistungszulagen
|
 |
Budgetierung
|
 |
Mehr Möglichkeiten der
Schwerpunktbildung innerhalb des Lehrplans |
|
 |
Aufgliederung
frühestens nach der 6. Klasse.
 |
Für 90 - 95 % der Kinder ist eine zuverlässige Prognose nach der 4.
Klasse nicht möglich. Heute landen viele Kinder aus dem
Bildungsbürgertum auf dem Gymnasium, die dort eigentlich
überfordert sind und Kinder aus bildungsfernen Schichten mit
entsprechenden Potential landen auf der Restschule Hauptschule. |
 |
Aus internationalen Erfahrungen ist klar, dass
längeres gemeinsames Lernen den Anteil von Kindern mit sozialer
Benachteiligung wesentlich erhöht, die einen höheren bzw. guten
Bildungsabschluss erreichen.
|
 |
Wichtig ist, dass auch die
besonders Leistungsstarken
nicht unterfordert werden. Sie müssen zusätzliche Angebote erhalten. Sie
können gezielt zur Förderung der Schwächeren eingesetzt
werden.
|
|
 |
Abschaffung der Hauptschule.
Sie ist heute zu einer Restschule verkommen, die Kinder stigmatisiert und
demotiviert.
|
 |
nur
echte (gebundene) Ganztagsschulen*
können den heutigen Herausforderungen gerecht werden: |
 |
Schule
muss Spaß machen durch fördern & fordern:
 | individuelle
Förderung |
 | Stärken
stärken; Schwächen schwächen |
|
 |
Projektarbeit
 |
mind.
4 Projektwochen im Jahr |
 |
Projektarbeit
soviel vie möglich
|
|
 |
Paukstoff
stark verringern - den verbleibenden Paukstoff aber konsequent "pauken".
|
 |
Mehr Zeit für den Erwerb
von Schlüsselkompetenzen wie Lernen lernen, soziale Kompetenz,
Teamfähigkeit, Führungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit,
lösungsorientiertes Denken
|
 |
Summerschool
 |
2 Wochen in den
Sommerferien; für Schüler mit schlechten Noten Pflicht / für andere
freiwillig / Begabte können als Tutoren eingesetzt werden |
 |
individuelles
Nacharbeiten bzw. Ausbau des Jahresstoffs nach einem Statustest
|
|
 |
Lehrerausbildung:
größeren Schwerpunkt auf Didaktik, Pädagogik, Psychologie,
Motivationstechniken, Umgang mit Klassen und schwierigen Schülern, etc.
|
 |
Maximale
Klassenstärke: 20 Schüler
|
 |
Mehr
Personal an den Schulen (teilweise zwei Lehrer in der Klasse,
Sozialarbeiter, professionelle Verwaltungsleiter,
etc.)
|
 |
Begrenzung
des Anteils von Schülern mit mangelnden Deutschkenntnissen auf maximal 20
% in einer Klasse.
 |
Regelung
sollte erst 6 Jahre nach Beschluss angewendet werden. Damit haben
Eltern genügend Zeit für genügend Sprachkenntnisse zu sorgen. |
 |
Muss
auf Grund der Begrenzung ein Platz an einer Schule verweigert werden,
müssen die Eltern einen längeren Schulweg in Kauf nehmen oder
umziehen. |
 |
Bei
einem höheren Anteil an Kindern mit mangelhaften Deutschkenntnissen
kommt eine Teufelesspirale in Gang, die kein pädagogisches Konzept
mehr auffangen kann:
 |
Ein
ausreichender Erwerb an Deutschkenntnissen ist fast
ausgeschlossen. |
 |
Die
Schulleistungen werden allgemein unterdurchschnittlich sein. |
 |
Auch
Kinder mit guten Deutschkenntnissen werden in Mitleidenschaft
gezogen. |
 | Eltern,
die es sich leisten können, ziehen weg oder nehmen lange Schulweg
in Kauf. Es
findet eine negative Selektion statt; die verbliebenen Schüler
ziehen sich gegenseitig immer weiter runter.
|
|
|
|
 | Die
öffentlichen Schulen müssen so gut werden, dass sich Privatschulen
erübrigen. |
|
|
Hoch-
schulen |
offen |
|
Fort- und
Weiter-
bildung |
offen |
| *Eltern dürfen nicht
länger die Nachhilfelehrer der Nation sein - individuelles
begabungsgerechtes Fordern & Fördern muss originäre Aufgabe der
Schule sein. Besonders für
berufstätige Eltern ist es wichtig, dass sie in der Zeit, die sie mit dem Kind
verbringen, nicht schulische Defizite aufarbeiten müssen - außerdem sind Eltern
meist nicht didaktisch geschult. Ein in dieser weise konzipiertes Schulsystem
ist Voraussetzung für mehr Chancengerechtigkeit. |
|