Strukturelle Arbeitslosigkeit
Wichtigster Lösungsansatz:
- Jeder Erwerbsfähige kann zu der Sozialen Basissicherung so viel dazu verdienen, dass er davon leben kann.
- Entsprechende Arbeitsplätze entstehen nun auch, da die Arbeitnehmer zu Stundenlöhnen arbeiten können, die ihrer Wertschöpfung entspricht.
Anmerkung: Stundenlöhne von 3,50 € sind nicht unanständig, wenn die
entsprechenden Arbeitsplätze ansonsten nicht existieren würden (s.a.
Hintergrundpapier). Entscheidend ist, dass der Staat das soziokulturelle
Existenzminimum absichert.
- Der anreizschädliche Übergang (Kürzung von Sozialleistungen bei
Arbeitsaufnahme bzw. Mehrarbeit) von anderen Kombilohnmodellen (Harz IV,
FDP-Bürgergeld, Sinn-Modell, etc.) entfällt.
- Eine bedarfsunabhängige Grundsicherung (Grundeinkommen) auf dem Niveau
des soziokulturellen Existenzminimum würde dazu führen, dass sich zu viele
Bürger aus der Erwerbstätigkeit zurückziehen würden. Bereits bei Schülern
würde der Eindruck vermittelt, dass sie nichts leisten müssen.
- Da jeder das Gleiche bekommt, wird diese Subventionierung akzeptiert:
- gerecht
- transparent
- effizient.
- Wer trotzdem keine Arbeit findet, ist über Workfare abgesichert. Der hohe Anreiz sich auf dem normalen Arbeitsmarkt Arbeit zu suchen, bleibt erhalten.